Barbara Zeizinger
Lyrik und Prosa



Bevor das Herz schlägt - Roman

Pressemitteilung des Verlags: Neuer Roman von Barbara Zeizinger:

"Bevor das Herz schlägt"
Nach ihrem auch ins Italienische übersetzten erfolgreichen Roman "Am weißen Kanal", der sich mit einem Verbrechen in einem kleinen Dorf am Ende des Zweiten Weltkrieges befasst, und dem autobiografisch beeinflussten Roman "Er nannte mich Klárinka" über eine deutsch-tschechische Liebesbeziehung im Sudentenland, wendet sich die Darmstädter Autorin Barbara Zeizinger der Gegenwart zu.
In ihrem neuen Roman "Bevor das Herz schlägt" erzählt sie von drei Protagonisten, die durch ein Kind, die fünfjährige Toni, miteinander verbunden sind. Da gibt es Eva die Mutter des Mädchens, die schon früh ihre Eltern verloren hat, ihren Freund Julian, einen nicht sehr erfolgreichen Architekten, und schließlich Konrad, den verheirateten Arzt und Tonis Vater, mit dem Eva eine frühere unglückliche Liebesbeziehung verbindet.
Alle drei haben sich in ihrem Leben eingerichtet, kommen scheinbar gut zurecht, bis die kleine Toni bei einem Ausflug mit Julian spurlos verschwindet. Während die Polizei fieberhaft nach ihr sucht, zwingt die Abwesenheit des Kindes, die drei Protagonisten dazu, sich mit ihrer verdrängten Vergangenheit zu beschäftigen und allmählich zu erkennen, was die Essenz ihres Lebens ist.
Der Roman ist in wechselnden Perspektiven und mit psychologischem Feingefühl spannend erzählt. Die Suche nach dem Kind spielt 2018 in Darmstadt und beschränkt sich auf einen Tag. Die Vergangenheit erstreckt sich über mehrere Jahrzehnte in Weinheim, Mannheim und Köln.

Barbara Zeizinger
Bevor das Herz schlägt
Pop Verlag, 2021, 284 Seiten, 19,90 Euro
ISBN: 978-3-86356-329-5

Von Menschen in Grenzsituationen
Maria Herlo in: Mannheimer Morgen am 4. August 2021

Schicksal Familienbande
Harald Raab in: Rhein-Neckar-Zeitung am 4. Juli 2021

Suche nach verlorenem Kind und dem Lebenssinn
Jürgen Drawitsch in: Weinheimer Nachrichten am 19. Juli 2021



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Er nannte mich Klárinka - Roman

»Die Studentin Maria Pohl hat für ihre Dissertation ein Thema gewählt, das eng mit der Geschichte ihrer Familie zusammenhängt. Ihre Mutter und Großmutter stammen aus dem Sudetenland, erzählen aber nur ungern von ihrem Leben dort. Schon gar nicht sprechen sie über Marias tschechischen Großvater Filip, dessen Spur verloren zu sein scheint.
Durch ihre Doktorarbeit hofft Maria, dem Geheimnis dieses Schweigens näher zu kommen. Gleichzeitig befindet sie sich selbst in einer Krise und muss eine wichtige Entscheidung treffen.
Vor dem Hintergrund eines schwierigen Kapitels der deutsch-tschechischen Geschichte erzählt der Roman über Liebe, Verrat und die Wahrheitssuche innerhalb einer Familie. «

Barbara Zeizinger
Er nannte mich Klárinka
Pop Verlag, 2018, 295 Seiten, 19,90 Euro
ISBN: 978-3-86356-242-7

Liebe, Verrat und Suche nach Wahrheit
Jürgen Drawitsch in Weinheimer Nachrichten

Familiäre Spurensuche nach geschichtlicher Wahrheit
Harald Raab in Rhein-Neckar-Zeitung

Johannes Breckner im Darmstädter Echo

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Wenn ich geblieben wäre - Lyrik

"Das nun macht es so schwierig, über Gedichte zu sprechen, weil sie uns gerade dort erreichen, wo die Sprache keinen direkten Zugriff mehr hat und nur noch eine Verweisung auf etwas anderes, Fehlendes ist. Und damit sind wir schon mitten in der Lyrik Barbara Zeizingers, die mit dem Hinweis auf die Traditionen der Naturlyrik und des lakonischen Bildgedichts gewiss nicht falsch, aber nur unzureichend erfasst ist."
Kurt Drawert

Barbara Zeizinger
Wenn ich geblieben wäre
Pop Verlag, 2017, 83 Seiten, 14,00 Euro
ISBN: 978-3-86356-179-6

KUNO - Kulturnotizen zu Kunst, Musik und Poesie,

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung,02.11.2017,
zitiert aus "Perlentaucher"


"Renate Schmidgall bewundert die Dichterin Barbara Zeizinger für ihre Entscheidung, aufs Experimentelle zu verzichten und sich auf das Benennen und Beschreiben der Welt zu konzentrieren, für Schmidgall die älteste Aufgabe der Dichtung. Dass das Einfach das Schwierigste ist, weiß Schmidgall auch. Umso dankbarer ist sie Zeizinger für Authentizität und glaubwürdige poetische Bilder, die der sensiblen und genauen Beobachtung entspringen. Ihr Thema Zeit und Erinnerung geht die Autorin laut Schmidgall mit doppelbödigen Sätzen und der Verbindung von Konkretem und Abstraktem an, durch das Infragestellen von scheinbar Selbstverständlichem. Die Mehrdeutigkeit der Sprache verweist hier auf die Ambivalenz der Welt, erklärt die Rezensentin."

perlentaucher.de

Prof. Wolfgang Schlott auf fixpoety
„Ich sehe was, das du nicht siehst“

MANAFANISTAS
So ein Teilen vor der Flut
Gespräch mit Martina Weber

Astrid Nischkauer auf FIXPOETRY
Zwischen Glück und Unglück liegt das Meer

Johannes Breckner im Darmstädter Echo

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Mein Roman Am weißen Kanal ist auf italienisch erschienen.

Lungo il Canalbianco

Der Roman wurde am 24. April im Rathaus in Ceregnano (Veneto) vorgestellt.

Begrüßung durch den Bürgermeister Ivan Dall'Ara

Mit dem italienischen Verleger Paolo Spinello

Lesung im Rathaus in Ceregnano.

Barbara Zeizinger
Lungo il Canalbianco
APOGEO Editore Adria 2017, 180 Seiten, 15,00 Euro
ISBN: 978-88-99479-17-6